Die Atlaslogie sorgt dafür, dass der Atlas (oberster Halswirbel) wieder in die ursprüngliche Lage zurückschwingt. So wird der Nervenfluss wiederhergestellt und der Selbstheilungsprozess unterstützt.
Was ist die Atlaslogie?
Der Atlas, der oberste Halswirbel, hat seinen Namen aus der griechischen Antike. Man fand heraus, dass bei vielen chronischen Schmerzen eine Verschiebung des Atlas (oberster Halswirbel) vorliegt. Dieser übt einen Druck auf Rückenmark und Nervenbahnen aus und führt so zu Beschwerden. Schon bei den Mayas und Ägyptern waren entsprechende Techniken zur Ausrichtung des Atlas bekannt. Zu Beginn der Neuzeit war es D. Palmer, welcher 1895 mit den ersten Wirbelbehandlungen begann. Walter Landis hat diese Erkenntnisse in der Schweiz weiterentwickelt und nannteseine Methode Atlaslogie. Auch bei der Atlaslogie ist eine intakte Wirbelsäule Vorraussetzung für ein gut funktionierendes Nervensystem. Schon kleinste Fehlstellungen von Wirbeln, vor allem vom Atlas, können den Nervenfluss beeinträchtigen. Die Atlaslogie und Atlastherapie versucht auf sanfte Weise die Wirbelsäule in die bestmögliche Statik zu bringen.
Wie wirkt die Atlaslogie
Zu Beginn der Behandlung führt man einen Beintest durch. Dieser Test gibt Aufschluss darüber, ob die Beine des Patienten gleich lang sind und ob ein Längenunterschied vom verschobenen Atlas ausgeht. Die eigentliche «Zentrierung» Ausgleichung des Atlas wird bei der Atlaslogie im Sitzen durchgeführt. Wie stark der oberste Halswirbel des Patienten verschoben ist, tastet der Therapeut mit den Händen. Danach erzeugt er Impulse, die von seinen Fingerspitzen auf den Atlas übertragen werden. Dieser beginnt dann ganz fein zu schwingen und verschiebt sich zurück ins Zentrum der Wirbelsäule an seinen ursprünglichen Platz.
Was kann mit Atlastherapie behandelt werden?
- Chronische Rückenschmerzen
- Schleudertrauma
- Schwindel und Gleichgewichtsstörungen
- Kopfschmerzen und Migrände
- Muskelverspannungen und -schmerzen
- Bandscheibenvorfall und Diskushernie
- Hexenschuss, Lumbago, Ischialgie
- Hüft- und Knieschmerzen
- Skoliose, Körperhaltung
- Beckenschiefstand
- u.v.m.