Die Chiropraktik ist eine uralte manuelle Behandlungsmethode der Wirbelsäule. Schon Hippokrates sagte laut seinen Aufzeichnungen: «Die Wirbelsäule trägt Ursache und Wirkung in eins». Die Chiropraktik kann mit gezielten Handgriffen, Blockaden im Bewegungsapparat behandeln und lösen.

Was ist die Chiropraktik?

Die Chiropraktik oder «Manuelle Therapie» ist eine Jahrtausend alte Behandlungsmethode. Der Begriff «Chiropraktik» heisst wörtlich übersetzt «Behandlung mit den Händen». Schon vor über 4000 Jahren, im alten Ägypten wurde die Chiropraktik erfolgreich angewendet. Mit der Chirotherapie können eine Vielzahl von Gelenkschmerzen behandelt werden. Dabei wird eine Gelenkfunk­tionsstörung mit verminderter Beweglichkeit als Blockierung bezeichnet.

Folgen einer Blockade können falsche Bewegungen, schlechte Körperhaltung sowie Überlastungen des Körpers sein. Ebenfalls können sich auch während des Schla­fens durch eine falsche Lage, Blockaden in der Wirbelsäule bilden. Oft sind schmerzhafte Muskelverhärtungen und Bewe­gungs­beeinträchtigungen die Folge einer solchen Blockade.

Wie wirkt die Chiropraktik?

Bei der Chiropraktik unterscheidet man grundsätzlich zwischen zwei Behandlungsmethoden:

Mobilisation

Bei der Mobilisation werden die Gelenke behutsam in ihre eingeschränkte Bewegungsrichtung bewegt. Das passiert rhythmisch und schmerzfrei und wird so lange wiederholt, bis der Spielraum des Gelenks deutlich größer ist. Diese Technik eignet sich für alle Wirbelgelenke sowie Gelenke der Gliedmassen.

Manipulation

Die Methode der Manipulation ist die bekannteste aus der Chiropraktik. Typisch ist hier das hörbare Knacksen. Der Chirotherapeut gibt mit einer kleinen, schnellen Bewegung einen raschen Impuls an das Gelenk ab. Dieser wirkt auf die Nervenenden in den Gelenken, Muskeln und Sehnen, unterbricht den Schmerz und löst die Blockade.

Der Erfolg der Chirotherapie-Behandlung ist meistens sofort spürbar. Zur Nachbehandlung oder bei immer wiederkeh­renden Beschwerden sollte die Chirotherapie mit einer Physiotherapie kombiniert werden. Da in den meisten Fällen zu wenig Bewegung oder falsche Belastungen zu den Blockaden und Beschwerden führen, ist es ratsam etwas aktiv an seinem Leben zu ändern, um den nächsten Besuch beim Chirotherapeuten selbst vorzubeugen.

Was kann mit der Chiropraktik behandelt werden?

  • Rückenschmerzen
  • Nacken- und Gelenkschmerzen
  • Kreuz- oder Leistenschmerzen
  • Muskelverspannungen
  • Tennisarm
  • Knie- und Hüftarthrosen
  • Schwindelsymptome
  • Müdigkeit und Schlafstörungen
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Taubheits- und Kribbelgefühle
  • u.v.m.