Die Aromatherapie (Aromatologie) ist Bestandteil der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) und kann Körper, Geist und Seele positiv beeinflussen, und soll die eigene Körperheilung anregen und unterstützen.
Was ist die Aromatherapie?
Während die Pflanzenheilkunde die ganze Pflanze nutzt, geht es in der Aromatherapie nur um ganz bestimmte, hochwirksame Pflanzensubstanzen – um ätherische Öle. Diese werden aus verschiedenen Teilen von Pflanzen und Bäumen gewonnen und sollen die Gesundheit des Körpers und die Ausgeglichenheit des Geistes fördern. Ätherische Öle enthalten die Lebenskraft der Pflanzen in konzentrierter Form.
Die Aromatherapie entstand vor über 6000 Jahren in Ägypten. Ob als Bad, wohlriechendes Heilmittel, entspannendes Massageöl oder betörender Raumduft: Ätherische Öle bieten eine Fülle von Anwendungsmöglichkeiten. Die Wirkungsweise richtet sich nach dem anatomisch-physiologischen Vergleich zwischen Mensch und Pflanze. So entsprechen sich in ihrer Funktion; Kopf – Blüte (Frucht und Samen), Oberkörper – Spross (Blatt), Unterkörper – Holz (Wurzel).
Wie wirkt die Aromatherapie?
Die ätherischen Öle werden in der Aromatherapie entweder eingenommen, inhaliert oder bei Massagen oder Bädern verwendet. Die Aromatologie wird oft auch zusammen mit anderen Therapieformen, wie Farbtherapie oder Musiktherapie, angewandt. Die Öle verteilen sich nach dem Durchdringen der Haut via Blut, oder sie werden von der Lymphe und der, in den Zellen ungebundenen Flüssigkeit aufgenommen und zu anderen Körperteilen transportiert. Der Weg, den sie von der Aufnahme bis zur Ausscheidung gehen, kann sehr verschieden sein. Die Öle werden durch die Lunge, den Urin, die Haut und oft auch auf mehreren Wegen zusammen wieder ausgeschieden.
Was kann mit der Aromatherapie behandelt werden?
- Alle psychosomatischen Beschwerden
- Akute und chronische Schmerzen
- Kopfschmerzen, Migräne
- Verspannungen
- Schlaflosigkeit
- Menstruationsbeschwerden
- Magenschmerzen, Übelkeit
- Muskel- und Gelenkschmerzen,
- Asthma und Bronchitis,
- Depressionen
- u.v.m.