Spagyrik ist ein uraltes ganzheitliches Naturverfahren nach den Grundsätzen der Alchemie. Hauptbestandteil der Spagyrik sind die pflanzlichen Arzneimittel, sogenannte Spagyrische Essenzen die bei einer Vielzahl von akuten und chronischen Beschwerden helfen können.

Was versteht man unter Spagyrik?

Spagyrik bedeutet Trennen und Wiedervereinen. Ziel der Pflan­zenspagyrik ist, die heilenden Bestandteile einer Arzneipflanze zu separieren, und sie zu konservieren. Vor über 100 Jahren entwickelte der Arzt Carl Friedrich Zimpel auf den Grundlagen von Paracelsus, dass noch heute gültige spagyrische Herstel­lungsverfahren. Die spagyrischen Essenzen werden in drei Stu­fen hergestellt: Gärung, Destillation und Veraschung. Bei der Gärung wird die Pflanze zuerst zerkleinert und dann mit Wasser, Zucker, Wein oder Hefe vergoren. Danach wird die vergorene Substanz destilliert um die feinen, flüchtigen Substanzen zu er­halten. Als letzter Schritt werden die festen und flüssigen Über­reste getrocknet, und danach verascht und mit dem Destillat gemischt. Das Resultat ist eine reine spagyrische Essenz, welche frei von jeglichen Giften und Ballaststoffen ist.

Wie wirken die Spagyrischen Essenzen?

Die Philosophie der Spagyrik besagt, dass in der Natur jede Materie aus den drei Hauptbestandteilen Sal, Sulfur und Mercurius besteht. Sal symbolisiert beim Menschen den Körper und im Pflanzenreich die Mineralien. Sulfur widerspiegelt beim Menschen die Seele und bei der Pflanze die ätherischen Öle. Mercurius verkörpert beim Menschen den Geist und bei Pflanzen den Alkohol. Es gibt eine grosse Auswahl an spagyrische Essenzen. Sie wirken auf der energetischen Ebe­ne, und sollen die Selbstheilungskräfte des Körpers anregen. Anhand der Krankheitssymptome und Beschwerden lassen sich verschiedene Rezepturen herstellen. Spagyrische Essenzen gehören zu den wirksamsten und verträglichsten pflanz­lichen Arzneimitteln. Sie helfen erfolgreich, sowohl bei akuten als auch bei chronischen Krankheiten.

Was kann mit der Spagyrik behandelt werden?

  • Akne, Ekzeme, Hautprobleme
  • Erkältung und grippale Infekte
  • Mund und Rachenentzündungen
  • Kreislaufstörungen
  • Rheuma, Ischias, Hexenschuss
  • Nervosität und Spannungszustände
  • Magenschmerzen, Verdauungsbeschwerden
  • Müdigkeit und Schlafprobleme
  • Depressionen und Ängste
  • Konzentrationsschwäche
  • Blasenentzündungen
  • Menstruationsbeschwerden
  • u.v.m.