Bei der tibetischen Medizin handelt es sich um eine ganzheitliche, asiatische Heilkunde. Sie vereint Aspekte der ayurvedischen und der Traditionellen Chinesischen Medizin sowie der buddhistischen Lehre.

Was ist die Tibetische Medizin?

Die tibetische Medizin entwickelte sich Anfang des 7. Jahrhun­dert zu einem eigenständigen Medizinsystem, basierend auf medizinischen Texten, die aus China und Indien nach Tibet gelangten. Die tibetische Medizin ist eng mit den philosophi­schen Grundprinzipien des Buddhismus verknüpft. Nach buddhistischer Auffassung ist «geistige Unwissenheit» die Ursache aller Krankheiten. Diese Unwissenheit äussert sich in der Illusion, dass der Mensch ein Individuum sei, das getrennt von seiner Umwelt existieren kann. Durch diese Unwissenheit soll man die Realität aus den Augen verlieren. Dadurch können «Gifte» den menschlichen Geist stören. Diese «Geistesgifte» sind Dummheit, Gier und Hass. Weiter gehen Tibetische Ärzte davon aus, dass alle Körperfunktionen von den drei Körper­säften Luft, Galle und Schleim gesteuert werden.

Wie wirkt die Tibetische Medizin?

In der tibetischen Medizin geht man davon aus, dass der Mensch nur dann gesund ist, wenn alle Körperbestandteile, Körpersäfte und Ausscheidungen im Gleichgewicht sind. Wenn dieses Gleichgewicht gestört ist, können Krankheiten entstehen. Ebenfalls spielen die Elemente Erde, Wasser, Feuer, Wind und Raum eine wichtige Rolle. Über diese fünf Elemente steht der Mensch, nach dem Prinzip der tibetischen Medizin, im Kontakt mit der Welt und dem Universum. In der tibetischen Medizin wird hauptsächlich mit pflanzlichen Heilmitteln gearbeitet. Bekannte Methoden der tibetischen Medizin sind, die Klangschalentherapie und Klangschalenmassage, bei der mit Schwingungen gearbeitet wird. Spezielle diagnos­tische Methoden der Tibetischen Medizin sind die Basis für eine ganzheitliche Erfassung des Krankheitsbildes. Dazu gehören die Pulsdiagnostik, Zungendiagnostik, Urinanalyse und Ohrvenendiagnostik.

Was kann mit der Tibetische Medizin behandelt werden?

  • Chronische Scherzen und Beschwerden
  • Psychosomatische Krankheiten
  • Allergien und Heuschnupfen
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Hautkrankheiten
  • Asthma und Bronchitis
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Herz- und Gefässerkrankungen
  • Diabetes und Bluthochdruck
  • Funktionelle Störungen
  • Ängste und Phobien
  • Magen-Darm Krankheiten
  • u.v.m.